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Denkmal

Das Denkmal des Kardinals Bolesław Kominek wurde am 3. Dezember 2005 enthüllt. Den direkten Anlaß dazu gab der 40-ste Jahrestag der Verfassung der „Botschaft der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder im Hirtenamt Christi”. Die Errichtung des Denkmals wurde vom Stadtbürgermeister von Wrocław (ehem. Breslau) Dr. Rafał Dutkiewicz initiiert (er war Hauptinitiator); die Entscheidung darüber hat der Breslauer Stadtrat laut einer einstimmigen Verabschiedung (Nr. XXVIII/2203/04) am 21. Oktober 2004 getroffen.

Der Entwurf des Denkmals wurde von einem Bildhauer Sławoj Ostrowski (Prof. an der Akademie der Bildenden Künste in Gdańsk / ehem. Danzig) angefertigt. Die Ausführung des Projektes oblag einer Gießerei von Emil Kosicki in Komorniki in der Nähe von Poznań (ehem. Posen).

Die Figur des Kardinals ist 4,35 Meter hoch und wiegt 2 Tonnen. Der Kardinal wurde in seiner Pontifikalkleidung dargestellt, er hält in den Händen eine Taube – ein Symbol für den Frieden und für den an die deutschen Bischöfe gerichteten Brief.

Bei dem Denkmal gibt es eine Unterschrift in der deutschen und in der polnischen Sprache: Kardinal Bolesław Kominek (1903-1974) „wir vergeben und bitten um Vergebung”.

Das Denkmal befindet sich auf einer Anlage auf der Sandinsel (Wyspa Piaskowa), gleich bei der Tumski-Brücke, beim Eingang auf die Dominsel (Ostrów Tumski).

Jedes Jahr am 10. März (am Tag, an dem Kardinal Bolesław Kominek gestorben ist) werden am Denkmal die Blumen gelegt.

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